Atelierumzug nach Pützchen und Tag der offenen Tür

Die Türen der „Kunstbäckerei“ in der Siegburger Straße haben sich nun geschlossen!

Das ganze Inventar ist nach Pützchen umgezogen. Wenn sich alles wieder geordnet und seinen Platz gefunden hat, eröffnet das Atelier im Februar 2017 im neuen Glanz mit einem Tag der offenen Tür! (siehe gesonderten Punkt zum Tag der offenen Tür)
Sie finden mich dann: Am Karmelkloster 15, 53229 Bonn-Pützchen.
Das Atelier heißt dann  „Haus 15“ und behält die alte Webseite.
Wie gewohnt gibt es Kunsthandwerk, Mitmachaktionen, Ausstellungen und viele weitere Veranstaltungen!

Infos und Termine wie immer an dieser Stelle. Wer nichts verpassen möchte, sollte hier immer mal wieder gucken!

Ich freue mich auf Sie!
Kunst macht glücklich!
Ihre Birgit Albrecht

Ausstellung
Stühlerücken

In die „Kunstbäckerei“ sind Stühle eingezogen, vom Sperrmüll, aus dem Keller, vom Flohmarkt oder geschenkt. Sie haben sich verändert, sind nun schräg, lustig oder ganz klein. Hinzu gesellen sich Fotocollagen, natürlich mit Stühlen! Die „Stühle“ werden während der gesamten Ausstellungszeit im stetigen Wandel sein. Sie als Besucher der Ausstellung dürfen mitgestalten, ja sogar einen Stuhl mitbringen, wenn Sie möchten, seien Sie mutig!

Birgit Albrecht und Sophie Sistermanns wünschen:

Viel Vergnügen beim Stühle rücken!

Stühlerücken

Stühlerücken ist im norddeutschen Bremen ein Brauch, bei dem Freunde Freunde in ihrer neuen Wohnung mit einer Feier überraschen, zu der sie also nicht eingeladen haben, aber auch nichts beitragen müssen, alle Speisen und Getränke werden mitgebracht. Sind alle in der neuen Wohnung angekommen, werden alle vorhandenen Stühle und natürlich ein Tisch zu einer Tafelrunde zusammengerückt, an der sich dann alle gemütlich niederlassen und auf die neue Wohnung anstoßen, fertig ist das Stühlerücken.

Ausstellung:
Herr Kaiser’s
Karnevalsorden

Sind es 99 oder vielleicht doch mehr? Herr Kaiser, einer von den 5 Musikern der „Blechharmoniker“, hat der „Kunstbäckerei“ seine Karnevalsorden zur Ausstellung überlassen; alle redlich, musikalisch verdient.

Da hat sich eine bunte Ansammlung von Orden summiert, auf die es sich lohnt, einen Blick oder auch zwei zu werfen. Alaaf!

Zu sehen vom 16. Januar bis zum 20. Februar.

Immer Samstags von 11 Uhr bis 16 Uhr (30. Januar und 6. Februar leider geschlossen)

Zweimal Freitags von 17 Uhr bis 19 Uhr, am 29. Januar und 5. Februar

Oder nach Vereinbarung

Mitmach-Atelier

Wer gerne kreativ arbeiten möchte, zu Hause vielleicht keinen Platz hat oder keine Ruhe zum Arbeiten findet, der findet im Atelier „Haus 15“, alias „Kunstbäckerei“ den geeigneten Ort, um sich zu entfalten. Hier findet man Anregungen und die Möglichkeit zum kreativen Austausch.

Kommen kann jeder, der an der künstlerischen Arbeit Spaß hat (Kinder nach Absprache). Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Es ist ein offenes Angebot, kein Kurs und kann nach Lust und Laune besucht oder verlassen werden.

Upcycling und Künstlerbücher

Es gibt im Atelier die Möglichkeit zu einer von mir ausgewählten künstlerischen Vorgabe gezielt zu arbeiten. Das ermöglicht einen leichten Einstieg in den künstlerischen Prozess. Jeder arbeitet für sich im eigenen Tempo. Wer frei arbeiten möchte, kann das natürlich gerne tun. Ein künstlerischer Austausch ist immer wertvoll. Im Mitmach-Atelier kann man dazu dann so viel experimentieren, wie man möchte, mit Materialien (Abfallprodukte finden eine neue Bestimmung), mit Farben und Formen, Stiften, verschiedenen Techniken usw., der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Im Atelier stehen künstlerische Materialien zur Verfügung, es können aber gerne eigene Sachen mitgebracht werden. So entstehen ganz besondere Einzelstücke!

Wer gerne mal gucken möchte, ist herzlich eingeladen und meldet sich einfach oder kommt zu einer der Öffnungszeiten, die man der Webseite unter Termine entnehmen kann. Tee/Kaffee und „Kunstkekse“ sind immer ausreichend vorhanden und warten auf Abnehmer!

Ich freue mich auf Besuch in fröhlicher Runde!

 

Es gibt keine Gebühren. Für den finanziellen Ausgleich bitte ich um eine Spende für den Raum.

 

 

 

 

HANDMADE-MARKT

Kunsthandwerk bei uns im Atelier!

Beginn: 29. November, 15 – 18 Uhr,
bis einschließlich 20. Dezember.

Geöffnet ist in dieser Zeit immer:
Mittwoch, Freitag, Sonntag von 16 -18 Uhr.

Zu Gast ist Barbara Hartung mit ihren kunsthandwerklichen Kompositionen aus ihrem Atelier mediterraniée. Da werden Fundstücke und Schätze vom Strand, Hölzer, Steine, ligurische Scherben und Muscheln liebevoll bearbeitet und verbunden. Zudem gibt es Genähtes, Gefaltetes, Gesägtes und Gehämmertes, mit Papier, Holz, Weide, Keramik, Postkarten, Gutscheine, Wundertüten und Leckereien.
Sie sind eingeladen in der gemütlichen Sofaecke Platz zu nehmen und bei Tee, Kaffee, Keks oder Kuchen dem Tag einen kleinen Moment Zeit zu stehlen!
Lassen Sie sich überraschen!

Winchelsea – 28 Wellenbrecher – Bernd Polster

Vernissage: Samstag, 19. September 2015, 19 Uhr
Finissage: Samstag, 31. Oktober 2015, 19 Uhr

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Holzpfosten, die zu haarfeinen Mustern geborsten sind, in die der rötliche Rost bereits tief eingesickert ist und auf denen schwarze Tanggewächse sprießen. Der Bonner Künstler Bernd Polster zeigt 28 großformatige Fotos von „Wellenbrechern“, die den Kräften von Flut und Ebbe mehr oder weniger standgehalten haben. Die Bildreihe ist dokumentarisch und zeigt die Objekte in sytematischer Strenge. Aber gerade deshalb lässt sie zugleich auch die kleinen Dramen des Untergangs erahnen, die sich hier – wahrscheinlich über Jahrzehnte – im unablässigen Wechsel der Gezeiten abgespielt haben. So ist es auch eine fotografische Lektion über den Kampf des Menschen gegen die Natur und deren Übermacht. Am Strand, wo die Erosion Prinzip ist, kann man das gut beobachten. Selbst dicke Eisenringe, die sie bändigen sollen, werden irgendwann gesprengt. Den besonderen Reiz gewinnen Polsters Nahaufnahmen durch ihre Dialektik: Einerseits sind die Pfosten alle gleich, nämlich rund, andererseits ist aber keiner wie der andere. Jeder trägt ein markantes, unverwechselbares Gesicht. Hier ist auf kleinem Raum eine erstaunliche Vielfalt der Formen und Farben entstanden. Und kann diese Ästhetik des Verfalls nicht auch als ein schönes Beispiel für eine sich selbst erzeugende und völlig zweckfreie Kunst gelten? Man muss sie nur entdecken. Die Ausstellung trägt den Titel des kleinen Badeortes in East Sussex, an dem Polster fündig wurde: Winchelsea.

Bernd Polster, Künstler, Fotograf und Publizist zahlreicher illustrierter Sachbücher (die er in seinem büro formweh realisiert), hat zur Ausstellung einen 48-seitigen Bildband im quadratischen Format herausgebracht. Er kann während der Ausstellung zum Sonderpreis erworben werden.